Dienstag, 11. November 2014

Der Tanz des Drachen

Tanz ist sicherlich eine der ältesten rituellen Formen der Verbindung mit der Welt und dem Göttlichen. Gerade in schamanischen Kulturen wurde und wird der Tanz dazu benutzt, in Trance zu geraten, unser Alltagsbewusstsein hinter sich zu lassen und mit der Geistigen Welt in Kontakt zu kommen. Auch die tänzerische Darstellung von Mythen und Mysterien, meist in Verbindung mit Masken, ist von Nordamerika über die Mongolei und Tibet bis nach Südostasien und Afrika auf der ganzen Welt verbreitet. Und in manchen heutigen schamanischen Traditionen gibt es auch den Krafttiertanz, der uns mit den tierischen Geistführern der Anderswelt verbindet und uns in ihre Kraft eintauchen lässt.
Im Tanz verschafft sich unsere Seele über unseren Körper Ausdruck. Wir geben die bewusste Kontrolle durch unseren Intellekt ab und lassen uns in die Musik, in den Rhythmus fallen. Unser Körper übernimmt die Führung und agiert die Sehnsüchte, die Freude oder den Schmerz unserer Seele aus. Der Filter unseres Verstandes, unsere Selbstzensur fällt weg. Wir sind ganz pur. Ganz wir. Ganz und immer in Verbindung mit allem. Das ist es, was das Tao und die Drachen uns lehren.

Hier eine Hörprobe meiner neuen CD, die passend zum Buch "Das Tao des Drachen" erschienen ist ...




Übrigens: Live-Trommeln gibt es wieder beim Drachenkraft-Seminar am 07. und 08. März 2015 in Mühlheim am Main. Mehr unter TERMINE!

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Schirner Tage 2014


Vom 31. Oktober bis zum 02. November finden die Schirner Tage statt, bei denen ich auch wieder dabei sein werde. Würde mich freuen, ein paar von Euch dort an meinem Stand zu treffen, ins Gespräch zu kommen und Euch bei meinen Veranstaltungen auf der Messe zu sehen!

Freitag, 14.40 Uhr - Bühne 2
Trommeln, Didgeridoo & Flöten (gemeinsam mit Namakua Pedro Bley)
Wie schon im letzten Jahr werden Namakua und ich wieder zusammen Musik machen...

Samstag, 16.10 Uhr - Bühne 2
Segenswünsche – Die Spiritualität der kleinen Dinge
Die keltische Tradition der Segenswünsche richtet sich auf die vielen kleinen Dinge unseres Lebens: das Anzünden des Kamins, die Zubereitung unseres Essens, das Reparieren von Spielzeug, einen Spaziergang durch den Wald oder am Hafen entlang, der Besuch von Freunden …
In diesem Vortrag geht es um die Praxis der Segenswünsche, die uns immer wieder die Fülle vor Augen führt, welche in jedem Moment unseres Alltags gegenwärtig ist.

Samstag, 18.20 Uhr - Zelt 2
Seelenflöte - Heilende Töne für die Welt
Diesen Auftritt von Namakua, der Flöten aus aller Welt spielt, unterstütze ich mit sanften Tönen auf der Rahmentrommel.

Sonntag, 12.00 Uhr - Bühne 2
Furchtlos unser wahres Selbst leben – Unser Drachenherz schlagen lassen
Der Drache gilt in vielen asiatischen Traditionen als Sinnbild für Furchtlosigkeit, Weisheit, Vertrauen, Glück und Kraft. Sein großes Herz schlägt im Rhythmus dieser Welt, erklingt wie eine tiefe Glocke der Achtsamkeit und ruft uns in den gegenwärtigen Augenblick hinein. In diesem Vortrag geht es nicht nur um die Energie der Drachen, sondern auch darum, wie wir solch ein Drachenherz in uns selbst entdecken können – ein weites Herz, in dem wir mit all unseren teils gegensätzlichen Anteilen Platz haben und so furchtlos unser wahres Selbst leben. Ein Drachenherz, das uns kraftvoll und gelassen in eine ungeahnte Freiheit führt!

Meine weiteren Termine außerhalb der Schirner Tage findet Ihr HIER.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Die Erde berühren

(c) canta38 - fotolia.com
Einmal im Leben sollte der Mensch sich auf seine Erinnerung an die Erde konzentrieren. Er sollte sich einer bestimmten von ihm erfahrenen Landschaft hingeben, sie aus so vielen Blickwinkeln wie möglich betrachten, über sie staunen, über sie nachdenken.
Er sollte sich vorstellen, wie er sie zu jeder Jahreszeit mit den Händen berührt, und den Geräuschen lauscht, die auf ihr laut werden. Er sollte sich die Lebewesen dort vorstellen und all die kleinen Regungen des Windes. Er sollte sich auf den Glanz des Mondes besinnen und auf die Farben der Morgen- und Abenddämmerung.


N. Scott Momaday, geb. 1934, amerikanisch-indigener Schriftsteller vom Stamm der Kiowa. Das Zitat ist dem Buch "Arktische Träume" von Berry Lopez entnommen, erschienen im btb-Verlag.

Donnerstag, 25. September 2014

Der Frieden wilder Wesen


(c) PilensPhoto - fotoloia.com

Wann immer ich verzweifle an der Welt
und nachts beim leisesten Geräusch erwache,
aus Angst um mein und meiner Kinder Leben,
dann gehe ich dorthin, wo die große Echse
in ihrer Schönheit auf dem Wasser ruht
und wo der Silberreiher fischt.

Dann finde ich den Frieden wilder Wesen,
die nicht ihr Leben schmälern durch Sorge.
Ich spüre die Gegenwart des stillen Wassers
und sehe über mir die Sterne, unsichtbar am Tage,
in ihrem Licht wartend.
Für eine Weile ruhe ich in der Erhabenheit der Welt
– und bin frei.

Wendell Berry, The Peace of Wild Things

Donnerstag, 11. September 2014

Furchtlos unser wahres Selbst leben

Der asiatische Drache als Symbol für Ganzheit und Zugehörigkeit


(c) lily-fotolia.com
Ein gewaltiges Wesen mit dem Körper einer Schlange, der Mähne eines Löwen, den Klauen eines Adlers und dem Geweih eines Hirsches. In seinem Bauch das Lachen der Welt, in seinen Augen goldene Funken des gegenwärtigen Moments. Weisheit und Wärme in seiner Stimme, Frieden und Freude in seinem Lied. In einem Augenblick ruhig und von tiefer Stille erfüllt wie ein Fels, im nächsten sich absichts- und mühelos in die Lüfte schwingend. Der asiatische Drache ist Symbol der Naturkräfte in ihrem freien Spiel und somit gleichzeitig Symbol der Kräfte, die in uns lebendig sind oder vielleicht teilweise schlummern und darauf warten, geweckt zu werden.

Er ist ganz er selbst. Furchtlos nimmt der Drache seinen Platz ein, gibt sich dem Rhythmus des Lebens und der Jahreszeiten hin, fließt wie ein Fluss und liebt den Morgennebel ebenso sehr wie die Abenddämmerung. Er gleitet durch den Himmel ohne eine Spur zu hinterlassen, nimmt achtsam alles wahr, was ihn umgibt und was in ihm vorgeht, sieht und spürt das Tao in der Welt wirken, und weiß, dass er nicht getrennt ist von dem großen Geheimnis, das alles Leben hervorbrachte. Sein Flug durch die Wolken bringt den Menschen und ihren Feldern den ersehnten Regen – doch macht er dies nicht, weil er meint, eine Aufgabe erfüllen zu müssen, sondern einfach, weil es seiner Natur entspricht. Es ist seine Art, zu fliegen und zu spielen, zu ruhen und zu atmen, zu sehen und zu lieben.
Sein Wesen der gelassenen Stärke und humorvollen Güte erinnert uns Menschen daran, was es heißt, ein Teil der Natur zu sein. Auch wir können in dieser Weise unsere innere Mitte finden und furchtlos unser wahres Selbst leben.

Das Herz eines Drachen
Wir können die sein, die wir wirklich sind, mit allem, was zu uns dazugehört. Mit all der natürlichen Würde, die jedem Menschen innewohnt, können wir unseren Platz in dieser Welt einnehmen. Wie ein Drache können wir einfach da sein, ohne uns für irgendetwas zu schämen oder etwas verstecken zu müssen. Jede unserer inneren und äußeren Narben hat ihre Geschichte, ist Teil unseres Selbst, erzählt von unserer Wirklichkeit. Aus unseren Verletzungen, aus den Rissen, die unseren Herzen vom Leben zugefügt wurden, scheint ein Licht, das eine große Schönheit offenbaren kann. Meist haben wir Angst, dass jemand diese Risse entdeckt. Und so versuchen wir uns zu verstecken, wegzulaufen, Masken aufzusetzen, uns zu verstellen und jemand anderes darzustellen als wir wirklich sind.
Fast jeder hat diesen Impuls. Doch wenn wir unsere Risse in unseren Herzen nicht offenbaren, ist auch das Licht unsichtbar. Wenn wir in uns Mauern errichten, die andere von unseren Verletzungen fern halten sollen, ist in uns nur Schatten und Düsternis. Doch wenn wir unsere Wunden nicht verstecken, kann unser Licht strahlen. So liegt in unseren Wunden unsere größte Stärke verborgen.
Je mehr wir uns mit unseren Wunden anfreunden, desto stärker kann unser Licht leuchten, desto heller wird es in unserer Umgebung, desto besser können wir den Weg erkennen, desto eher finden wir unser wahres Zuhause. Vom Symbol des Drachen können wir lernen, uns ganz zu zeigen – und dadurch ganz zu werden. Unsere Menschlichkeit, unsere Verletzlichkeit und unser Mitgefühl sind unser schönster Schmuck. Wir können zulassen, dass andere Menschen in unseren Augen etwas entdecken, das auch in ihnen selbst verborgen ist und angenommen werden möchte.
Ein offenes Herz ist ein Drachenherz! Es riskiert, verletzt zu werden, es ist ein lebendiges Herz. Wenn wir uns stets verstecken, dann tun wir nur so, als ob wir leben würden. Wer liebt, offenbart sich und macht sich verwundbar – aber aus Angst nicht zu lieben, ist ein großer Fehler. Unser Herz wird niemals entzweibrechen und zerstört werden. Es bekommt Löcher und Risse, wird deformiert und geschunden, aber mit jeder dieser Verletzungen wird das innere Licht immer sichtbarer und unser Herz immer schöner. Ein furchtloses Drachenherz wird auf diese Weise vielleicht verletzt, doch es wird durchströmt von der Welt, es atmet die Welt, fühlt die Welt. Es wird mit jedem Tag kräftiger und findet immer mehr seinen Platz im Wunder dieses unergründlichen Lebens.

Die Schönheit jedes Augenblicks
Der Drache existiert jenseits unseres Intellekts, und eine Begegnung mit ihm erschüttert unsere Welt, die wir mittels unserer Gedanken sicher eingezäunt glaubten. Der Drache weckt uns auf, lockt uns aus unserem Denken, das alles analysiert und in Schubladen steckt, hinaus in das Geheimnis des Augenblicks. Wenn wir dies wirklich wahrnehmen können, blicken wir voller Staunen auf eine Welt, die auf tiefster Ebene mit uns verbunden ist. Wir erblicken die Schönheit, die uns in jedem Moment umgibt – und Schönheit ist nicht zu verstehen und nicht zu hinterfragen. Wir blicken zu den Sternen auf und ahnen etwas von dem Segen, den sie in jeder Nacht über uns ausbreiten. Wir sehen nach oben und das Tao vergießt durch unsere Augen Tränen über so viel Schönheit. Und wenn die Sterne uns sehen können, werden sie ebenfalls über unsere Schönheit, über unser mutiges und offenes Drachenherz  und die schlichte Tatsache, dass es uns gibt, erstaunt sein. So sind wir alle im Tao aufgehoben und Teil desselben Segens, der unaufhörlich wirkt.
Wie ein Drache können auch wir das Tao in allen Dingen vernehmen, die Stille in uns reifen lassen, dem Weg der Natur folgen und Himmel und Erde in uns vereinen.
Der Drache, den wir in uns selbst finden können, ist das kraftvolle und lebendige Gegenteil der Entfremdung.

Möge der Herzschlag des Drachen
uns den Rhythmus der Welt zeigen.
Mögen wir einstimmen in das große Lied,
das seit Anbeginn aller Zeiten ertönt,
und mögen wir den Mut und die Kraft finden,
unseren ganz eigenen Weg in Einklang mit Allem zu gehen.
Mögen wir eine ganz besondere Note in der Melodie des Tao sein,
die leise über Seen und Wälder schwebt,
den Ruf des Kranichs und die Stille der Berge erfüllt
und die niemals, niemals enden wird.



Dirk Grosser
Das Tao des Drachen
Furchtlos unser wahres Selbst leben
232 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-8434-1152-3
14,95 €


Das Buch ist ab sofort in jeder Buchhandlung und natürlich direkt beim Verlag erhältlich.



Freitag, 5. September 2014

Ein lebendiges Universum

(c) kentauros - fotolia.com
Wir leben in einem lebendigen Universum, das sich von Augenblick zu Augenblick als vereintes Ganzes zeigt. Das Universum ist eine lebende Einheit, die ständig von dem Durchfluss enormer Energiemassen erhalten wird, und das in einem unsagbar riesigen und äußerst lebendigen Prozess der unglaublichen Präzision und Kraft. Wir sind Wesen, die vom Universum genauso bewohnt werden, wie wir Wesen sind, die das Universum bewohnen. Die Einheit der Existenz ist (...) ein sich ständig manifestierender Zustand, der nur darauf wartet, von uns erkannt und ins Bewusstsein gerufen zu werden. Die "Macht des Jetzt" kommt durch die Tatsache, dass das ganze Universum als ein extrem präziser Fluss im Jetzt auftritt. Wenn wir uns im Jetzt befinden, reiten wir auf der Welle der fortwährenden Schöpfung. Jeder Moment ist eine brandneue Bildung des Universums, die nahtlos und makellos aufsteigt. 
Duane Elgin, Das lebende Universum, Seite 91


Wir tragen das Universum in unserem Wesen, so wie das Universum uns in seinem Wesen trägt. Beides ist dem anderen gegenüber absolut präsent, und auch dem tieferen Geheimnis gegenüber, aus dem das Universum und wir selbst entstanden sind. 
Thomas Berry, The Dream of the Earth, Seite 132

Freitag, 29. August 2014

Richard Rohr und das Wahre Selbst

Heute mal ein Beitrag aus dem christlichen Bereich. Vor einiger Zeit las ich das großartige Buch "Das Wahre Selbst" von Richard Rohr, einem von mir sehr geschätzten Franziskanerpater aus den USA. Selten habe ich so viel Erhellendes in einem Buch angestrichen! Hier ein kurzer Ausschnitt:

Es gibt etwas in Ihnen, das vom Kommen und Gehen, vom Auf und Ab, vom Für und Wider und von dem lautstarken Streit der Teams des ganz und gar Richtigen und des ganz und gar Falschen nicht berührt wird. Es gibt etwas in Ihnen, das sehr geduldig ist, das Gut und Böse gleichermaßen zum Vorschein kommen lässt, genau wie Gott. Es gibt etwas in Ihnen, das nicht vorschnell urteilt. Es steht wachsam und geduldig in der tragischen Kluft, die sich in fast jedem Augenblick auftut. Es ist ein Flussbett der Barmherzigkeit. Es ist riesengroß, still und ruhig und hat viele Ressourcen. Es ist fähig zu empfangen und alles Kommen und Gehen loszulassen. Es ist die Bewusstheit selbst, nicht nur "Denken". Es weigert sich, in das Gezerre von Gedanken und Gefühlen hineingezogen zu werden, die die Kämpfe unseres Lebens ausmachen, bis es vorüber und für immer vorbei ist. Wenn wir von Kontemplation sprechen, meinen wir den Blick aus dieser unberührten Stille. In ihrem Buch Die innere Burg sagt die heilige Teresa von Ávila: "Die Seele ist geräumig, üppig, und ihre Bandbreite ist kaum zu überschätzen ... Die Sonne scheint in jeden Winkel ... und nichts kann ihre Schönheit verringern." Da ist von Ihrer Seele die Rede! Von Gott in Ihnen. Von Ihrem Wahren Selbst.

Richard Rohr, Das Wahre Selbst, S. 43

Sonntag, 24. August 2014

Neue Meditations-CD für Kinder!

Gerade erschienen: "Abenteuer-Reisen. Meditationen, die Jungen stark machen". Vier geführte Fantasiereisen aus unserem Buch "Du bist nie allein!" - Der alte Indianer und das große Lied des Lebens, Der Weg durch den Dschungel, Safari für Mutige und Ein Besuch bei der Schildkröte. Viel Spaß beim Hören & gute Reise!


Montag, 4. August 2014

Und wieder mal Watts ...

Es mag genügen, wenn wir sagen, die allgemeine, hinter Tao stehende Idee ist die von Wachstum und Bewegung. Es ist der Lauf der Natur, das Prinzip, das den Wechsel herbeiführt und regiert, der unablässige Fortgang des Lebens, das keinen Augenblick stillehält. Dem Taoismus gilt dasjenige, was absolut stillsteht oder absolut vollkommen ist, für absolut tot; denn ohne die Möglichkeit von Wachstum und Wechsel kann es kein Tao geben. In Wirklichkeit findet sich in der ganzen Welt nichts, was ganz vollkommen wäre oder völlig stillstände. Nur im menschlichen Denken sind solcherlei Vorstellungen aufgekommen, und es sind just jene Vorstellungen, die, nach der Lehre des Taoismus, dem menschlichen Elend zugrunde liegen. Denn der Mensch klammert sich an Dinge, in der eitlen Hoffnung, sie möchten unverändert und vollkommen bleiben; er mag sich mit dem tatsächlichen Wechsel nicht abfinden; er will dem Tao seinen Lauf nicht lassen.

Alan Watts, Vom Geist des Zen


Samstag, 17. Mai 2014

Wer erzieht hier wen?

Von Kindern das Wesentliche im Leben lernen

Jede größere Buchhandlung verfügt mittlerweile über ein ganzes Regal mit Erziehungsratgebern. Hier kann man sich mehr oder minder kompetente Hilfe zu allen Fragen holen, die das Leben mit Kindern so mit sich bringt: Was sollen sie essen? Wann sollen sie schlafen? Wie reagiere ich auf Trotz? Wie setze ich Grenzen? Wie begegne ich den Schrecken der Pubertät? Die Liste der Fragen scheint endlos wie die Bücher in den Regalen. Alles dreht sich darum, was wir Kindern beibringen können oder nach Meinung der Autoren beibringen sollen.
Wenn ich ehrlich bin, stellen sich mir oft ganz andere Fragen. Wenn ich fünf Stunden mit meinen Kindern als Regenbogen-Pony durch den Feenwald gekrochen bin oder wir auf Expedition im Playmobil-Dschungel waren, merke ich, dass sie sich in dem gemeinsamen Spiel nahezu selbst erziehen, sich moralische Fragen beantworten, ihr Wissen vermehren, ihre soziale Kompetenz ausbauen, ihre Fantasie lebendig halten und vor allem offen für Wunder bleiben. Und da kommt dann meine Frage ins Spiel: Wie kann ich ein ebenso großartiger Mensch wie meine Kinder werden?


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Ich glaube fest daran, dass meine Kinder mir weitaus mehr beibringen, als ich ihnen jemals beibringen könnte. Ihr Glück ist ansteckend, ihre Faszination dem Leben und allen Formen des Lebens gegenüber ist beispielhaft. Sie sind wie sie sind, völlig unverstellt, und ihre Tugenden zeigen sich so natürlich wie ein Regenschauer, ein Kieselstein oder eine umherbrummende Hummel. Ihre Liebe teilen sie großherzig mit Menschen, Tieren und Stofftieren. Sie haben immer Zeit, sind nie in Eile – und ein schillernder Käfer auf der Hand ist immer noch viel interessanter und wichtiger als alles andere.
Manchmal habe ich das Gefühl, ihr Leben ist eine einzige Achtsamkeitsmeditation, denn ihre Augen, ihre Herzen und ihre Seelen sind offen für die Welt, ohne dass vorgefasste Meinungen ihre Wahrnehmung verzerren.
Henry David Thoreau hat einen schönen Satz geprägt, der das, wovon ich hier spreche, schön zusammenfasst: „Um zur totalen Wahrnehmung eines Gegenstands zu gelangen, muss ich ihn zum tausendsten Mal als etwas völlig Fremdes in den Blick fassen.“
Genau das ist es, was wir – neben vielen anderen Dingen – von unseren Kindern lernen können. Sehen ohne zu wissen. Staunen ohne einzuordnen.
Wenn ich es mir recht überlege und es provokativ in Worte fassen möchte, könnte ich sagen, dass meine ganze Meditationspraxis eigentlich nur dazu dient, den einzigartigen Blick meiner Kinder nachzuahmen.
Sie sind ehrwürdige Meisterinnen, die gern rennen und hüpfen und rosafarbene Frottee-Schlafanzüge mit Ponys und Sternchen tragen. Sie sind ständig umgeben von einer wilden Horde aus Bären, Affen, Hunden, Löwen und Pferden. Sie sind Forscherinnen, Abenteurer, Tierärztinnen, Astronauten, Elfen, Zwerge, Orang-Utans, Baby-Tiger und Jedi-Ritter. Ein Kochlöffel in ihrer Hand verwandelt sich in Sekunden von einem Schwert in ein Stethoskop oder den Zauberstab einer Feenkönigin.
Dann rennen draußen die Rehe vorbei – und sie stehen am Fenster, völlig absorbiert, aufgelöst im Schauen...

Die Kinder sind fort. Beobachter und Objekt der Beobachtung werden eine Einheit, nur für einen Augenblick, in dem der Geist ganz frei wird. Doch dieser Augenblick ist neu, ist frisch und unbelastet. Der Geist ist Raum. Er ist einfaches Sein im Prozess des Schauens. Eine Teilhabe an etwas Außergewöhnlichem, was so niemals wiederkehren wird und welches den Zauber des gegenwärtigen Moments in sich trägt.

Dieses kindliche Staunen ist die Kunst der absichtslosen Beobachtung.
Befreit von allen kulturellen und traditionellen Schranken dringt sie zur Essenz der Meditation vor: Sehen!
Sehen mit neuen Augen, ohne dass unser Gehirn gleich eine Geschichte um das Gesehene herum spinnt. Einfach wahrnehmen, was ist. Ohne Vorurteile, ohne vorgefertigtes Wissen. Nichts muss in Schubladen und Kategorien eingeordnet werden, alles kann so bleiben wie es ist. Die Welt kann sich in ihrer wahren Gestalt zeigen.

Geht da nicht genug vor sich, wenn ich achtsam lausche und beobachte? In jedem Augenblick, bereit, neu entdeckt zu werden? Die Heizung macht Geräusche, ein Hund bellt, ein Trecker fährt vorbei...
Müssen wir die Konzentration auf etwas Besonderes fokussieren? Was wollen wir kontrollieren?
Können wir innehalten und einfach in unsere Abfolge von Denken und Reagieren hineinlauschen, wie sie sich jeden Moment in uns offenbart? Können wir unsere Gefühle direkt wahrnehmen ohne den Umweg über das Denken?
Ist es möglich, in offenem Gewahrsein zu hören und zu sehen? Können wir sein wie Kinder? Können wir erkennen, dass wir es sind, die zu lernen haben?

Wenn ich mit meinen Töchtern und den Hunden einen Spaziergang mache, bleiben wir naturgemäß oft an einem Baum stehen. (Um ehrlich zu sein: an jedem Baum!) Äste, Blätter, Eicheln, das Wispern des Windes im Grün.
Ich merke, wie mein Gedanken-Radio sich selbständig macht und vor sich hin plärrt: Wie lange steht er schon hier? Was hat er schon erlebt? Und abstrakter, weil ich das so gerne mag: Was ist sein Wesen? Ist er geschaffen? Oder hat er sich einfach aus dem Sein heraus entfaltet?
Für einen Erwachsenen ist dieser Baum vielleicht die Schöpfung Gottes, ein Teil der Lunge unserer Erde oder ein zusammengesetztes, unbeständiges und vergängliches Etwas, vielleicht auch einfach nur eine Ansammlung von Molekülen oder soundso viel Raummeter Holz.
Meine Töchter sind weiser und machen sich solche Gedanken nicht. Sie sehen den Baum als Baum. So wie er ist. In seinem eigenen So-Sein.
Können auch wir sehen, ohne wissen zu wollen? Einfach wahrnehmen?
Können wir jetzt unsere neuen Augen öffnen und eine neue Welt sehen?



Wie meine Töchter mich sehen ...
Eins ist mir klar geworden, seitdem ich Kinder habe: Je mehr Theorie und Konzept, desto weniger Welt! Je verkopfter wir der Welt begegnen, desto mehr entzieht sie sich uns! Und mit jedem Tag, den ich mit meinen Kindern verbringe, zeigt sich mir, was ich alles noch zu lernen habe. Zu meinem großen Glück lesen Kinder keine Erziehungsratgeber, die ihnen Tipps zum Umgang mit ihren eher begriffsstutzigen Eltern geben – so gibt es kein Lernprogramm, keinen festen Ablauf, keinen Erfolgsdruck… Kinder sind dem ursprünglichen Sein so nah, dass sie völlig auf die natürliche Entfaltung vertrauen. Wenn wir uns darauf einlassen, können wir mit ihnen in einem Raum sein, in dem sich die Lektionen selbst lehren. Für sie und für uns…

Irgendwann habe ich den beiden mal ein Buch mit dem Titel „Gott, Allah, Buddha. Und woran glaubst du?“ vorgelesen.
Und als ich ihnen diese Frage des Buchtitels stellte, überlegten sie kurz und eine von ihnen sagte dann freudestrahlend: „An Zöpfe!“
Näher kann man der Erleuchtung wohl nicht kommen...


DG
   


Danke an Christiane Schöniger vom Magazin SpiritLive, die meinen Artikel in der aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat.

Freitag, 4. April 2014

Teil des großen Kreises sein

(c) byheaven - fotolia.com
Symbol eines Lebens im Einklang mit der Natur war und ist für mich immer der Kreis. Die Nester der Vögel, der Lauf des Jahres, unser eigenes Leben – alles ist rund, verläuft kreisförmig, ist in sich ganz und doch Teil von etwas viel Größerem. Meditation und Gebet, schamanische Reisen, achtsame Wanderungen, Schauen und Lauschen laden uns ein, diesen Kreis bewusst zu betreten und unsere Hände unseren Nächsten zu reichen, die Beseeltheit von allem anzuerkennen. Leben im Einklang mit der Natur bedeutet für mich, uns in das große Rund des Lebens einzufinden, als Teil eines Familienkreises mit unseren Brüdern und Schwestern aus den Menschen-, Tier- und Pflanzenreichen in Harmonie zu existieren und allem, was ist, mit Liebe und Achtung zu begegnen.

Eine tiefe Spiritualität befindet sich im Kreis des Lebens und nicht außerhalb. Deshalb ist sie an ökologischen Fragen ebenso interessiert wie an Fragen, die das eigene Selbst und seine Entfaltung betreffen. Alles greift ineinander und wird wertgeschätzt. Der amerikanische Physiker Brian Swimme, der selbst indianische Vorfahren hat, weist nachdrücklich darauf hin, dass die Erkenntnis der Einheit allen Seins unser angestrebtes Ziel sein sollte: „Die irdische Gemeinschaft als Ganzes muss als unsere Heimat begriffen werden, als Mutterschoß von Schöpferkraft und Leben.“

Dieser Mutterschoß als Ursprung des Kreises ist es, der uns und alles, was ist, wächst, wird und wieder vergeht, hervorbringt. In diesem Kreis begegnen sich Männer und Frauen gleichwertig, hier sind Kinder und Erwachsene auf Augenhöhe, hier sind Tiere, Pflanzen und Menschen als Teil eines lebendigen Entfaltungsprozesses gleich wichtig.
In der Wildnis begegnen wir dem Heiligen – atmend, fruchtbar, überbordend, voller Freude und von großzügiger Schönheit. Ein Kosmos voller Wunder – der Wald spricht von nichts anderem. Er ist ein grünes Gebetbuch, erfüllt von fremdartigen Geräuschen und wilden, würzigen Gerüchen.
In der Natur herrscht wahres Leben, jeden Augenblick neu. Keine Spur von Sünde. Hier herrscht wahre Freude, wahre Ekstase, keiner Erlösung bedürftig.
Der Mutterschoß und der Kreis sind lebendig – und Leben kennt keine Trennung von Geist und Materie, erst recht keine Trennung dieser beiden Begriffe in gut und schlecht.
Unser Leben ist beseelt vom Kosmos und ehrt diese Heiligkeit durch sein Dasein und seine bewusste Verwandtschaft mit den anderen Wesen, mit denen es sich diesen Planeten teilt. Alles bildet einen großen Kreis.

 
(c) Erni - fotolia.com
Dieser Kreis ist gegenwärtig im leichten Morgennebel am Flussufer. Er zieht uns in seinen Tanz hinein, wenn wir viel zu früh aufwachen und uns etwas nach draußen lockt. Der Geist noch müde, aber dennoch von einer seltsamen Klarheit erfüllt, die der Stille der frühen Morgenstunden oft zu eigen ist. Der Fluss – glucksend, murmelnd, wispernd, raunend –  unterwegs und doch ganz hier. Unser Blick plötzlich gefangen von einem Juwel in Azurblau und Kastanienbraun, das von einem Ast ins Wasser herabstürzt, die Flügel eng an den Körper gelegt, schnell wie eine Harpune. Wie aus dem Handgelenk der Welt geworfen, eingetaucht, aufgetaucht und zurück auf seiner Warte am Ufer. Nur zwei, drei Sekunden dauert der Beutezug. Ein Augenblick, dem eine besondere, wortlose Poesie innewohnt. Keine Zeit, kein Subjekt oder Objekt, nur die Kühle des Morgens und das Raunen des Flusses. Unser Bewusstsein Beute des Eisvogels. Wir sind nicht mehr außerhalb, kein Beobachter mehr, sondern Teil der Natur, der Fluss und der Vogel Teile unseres Körpers.


Dirk Grosser

Sonntag, 23. März 2014

Über Walt Whitman und die Milchstraße

"Walt Whitman hat seine Empfindungen nicht erfunden, und er war für die Form, in der er seinen Gefühlen Ausdruck verlieh, auch nicht gänzlich verantwortlich. Vielmehr stellen seine Empfindungen eine komplizierte Schöpfung der Milchstraße dar, und seine Gefühle sind eine Beschwörung des Seins, eine Beschwörung, die Gewitterstürme, Sonnenlicht, Gras, Geschichte und Tod umfasst. Walt Whitman ist ein Raum, den die Milchstraße geformt hat, um ihre eigene Herrlichkeit zu spüren."


Thomas Berry und Brian Swimme in: Autobiographie des Universums, Diederichs Verlag 1999. 


Freitag, 14. März 2014

Neues Interview

Julia Weisenberger von "Lazy Literature" hat ein Interview mit mir über Segen, die Spiritualität der kleinen Dinge, die Zusammenarbeit mit Jennie und dem Verlag, Musik und den heiligen Raum geführt... Das war ein schöner Kontakt, der sich auf der ProVego ergeben hat. Das ganze Gespräch findet Ihr HIER.

Montag, 10. März 2014

Flagge zeigen für Tibet!

1949/50 wurde Tibet von China gewaltsam besetzt. Am 10. März 1959 erhob sich das tibetische Volk gegen die Besatzungsmacht. Tausende Tibeter versammelten sich in Lhasa, dem damaligen Regierungssitz des Dalai Lama, um ihr Oberhaupt vor der Gefangennahme zu schützen.
Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen; mindestens 87.000 Tibeter kamen dabei ums Leben. Der Dalai Lama musste ins indische Exil fliehen. 150.000 der 6 Millionen Tibeterinnen und Tibetern leben heute im Exil. Im Gedenken an den Volksaufstand organisieren Tibeter und ihre Unterstützer jedes Jahr am 10. März weltweit Solidaritätsaktionen.

Weitere Infos gibt es hier: www.tibet-flagge.de
Und grundsätzlich kann ich nur jedem die Tibet Initiative Deutschland ans Herz legen.

Donnerstag, 6. März 2014

Kodo Sawaki

Buddhanatur ist nichts Besonderes. Jeder hat sie von Anfang an. Denn jeder einzelne von uns verfügt über seine eigene, wahre Gestalt.

Alles Sein ist Buddhanatur. Geistesfrieden bedeutet, zu erkennen, dass es selbst für den größten Irren unmöglich ist, aus der Buddhanatur herauszupurzeln.

Alles ist ursprünglich ein Produkt der großen Natur. Deshalb können wir sagen, dass jedes einzelne Ding durch die Gnade der Natur besteht. Es ist diese Gnade der Natur, die unser wahres Wesen, unsere eigentliche Lebensweise ausmacht.

Die Berge geizen genauso wenig mit sich wie die Flüsse: Alles gibt sich gegenseitig, ohne sich des Gebens auch nur im Geringsten bewusst zu sein. Das macht die Welt so schön.


Kodo Sawaki
(1880 - 1965)

aus: Zen ist die größte Lüge aller Zeiten, Angkor Verlag

Mittwoch, 5. März 2014

Einander ein Segen sein

(c) Patryk Kosmider - fotolia.com



Mögen unsere Worte Verbindungen sein,
die uns aufrichten, ermutigen und uns Nähe schenken.
Mögen wir einander ein Segen sein.






Wir sind Tag für Tag von Worten umgeben: Wir lesen die Zeitung, hören Nachrichten, unterhalten uns mit unseren Familienmitgliedern, unseren Arbeitskollegen, lesen E-Mails oder chatten mit Menschen am anderen Ende der Welt.
Worte bewegen uns, rühren uns zu Tränen, lassen uns herzhaft lachen, und sie haben auch schon so manche Revolution entfacht. Worte lassen uns reisen: Schon als Kinder machten wir uns auf und wurden durch Worte nach Bullerbü, nach Narnia, ins Auenland, in den Wilden Westen oder gar zu fernen Planeten geführt. Und auch als Erwachsene werden wir in unseren Herzen von so manchem Buch berührt, verbleiben manche Zeilen für immer in unserer Erinnerung. Wer hat nicht schon einmal gedacht, dass dieser oder jener Autor es geschafft hat, die eigenen Gefühle mit seinen Worten besser auszudrücken, als wir selbst es jemals gekonnt hätten?!

Ein ganzes Netz von Worten spannt sich um den Planeten. Es verbindet uns mit anderen Menschen – und je besser die Worte gewählt sind, desto tiefer die Verbindung.
Denn Worte können viel mehr, als bloße Informationen zu transportieren. Ihnen ist die Macht gegeben, sowohl zu verletzen als auch zu heilen. Sie können Menschen aufrichten, das Beste in ihnen hervorbringen, aber genauso niedermachen und tiefe Traurigkeit auslösen. Ein freundliches, aufmunterndes und ermutigendes Wort kann so manchen Tag retten und vielleicht auch darüber hinaus wirken: Ein Funke springt über, getragen von einigen wenigen Worten, die im Angesprochenen eine Anspannung lösen, ein negatives Gefühl relativieren und ein Lächeln hervorbringen, das wiederum seine eigenen Wellen schlägt. Solche Worte sind wahre Segen, sie sprechen von der Wahrheit und bringen die innerste Wahrheit eines Menschen ans Tageslicht.
Im Gegensatz dazu stehen negative, grobe und gedankenlose Worte, die unser Gegenüber verletzen und Gedanken und Gefühle in ihm auslösen, die ihn niederdrücken und es ihm unmöglich machen, seine wahre innere Wahrheit und Schönheit zu leben. Solche Worte sind eher ein Fluch und unterstützen vor allem die negativen Gedanken, die wir ohnehin viel zu oft über uns selbst hegen.

Verletzende Worte trennen uns von der Welt – wir isolieren uns in uns selbst, ziehen uns in unsere eigenen schwarzen Gedanken zurück, schmoren im eigenen Saft.
Segensreiche Worte schaffen dagegen Verbindungen, da sie Menschen öffnen: Wenn wir spüren, dass es uns erlaubt ist, ganz wir selbst zu sein, öffnet sich unser Geist auch für andere und lässt sie sein, wie sie sind. Uns wird bewusst, von welcher Vielzahl an Wundern wir umgeben sind, die ebenso lebendig und wertvoll wie wir in unserer gemeinsamen Welt existieren.

Jeden Tag können wir solche Verbindungen auf ganz einfache und unspektakuläre Weise knüpfen: Ein freundliches Wort zur Kassiererin im Supermarkt, ein Dankeschön für den Postboten oder den Müllmann, ein »Ich liebe dich!« zu unserer Partnerin oder unserem Kind, ein paar wertschätzende Worte über die Arbeit unserer Kollegin, eine Postkarte an einen alten Freund …
Achtsame Worte und schlichte Freundlichkeit erhellen uns selbst und anderen den Tag, schaffen tiefe Verbindungen, überwinden Gefühle des Getrenntseins.
Wenn wir lernen, uns selbst für die Kraft des Segens zu öffnen, diese Kraft durch uns hindurchfließen zu lassen und mit ihr andere in ihrem Innersten zu berühren, bewirken Worte einen wahren Zauber: Dort, wo diese Worte erklingen, dort, wo sie gelesen werden, wird die Welt ein klein wenig heller.
So können wir einander ein Segen sein!






Dieser Text ist ein kurzer Ausschnitt aus unserem neuen Buch:


Jennie Appel & Dirk Grosser
Jedes Wort kann ein Segen sein
Heilsame Segenswünsche selbst verfassen

Mittwoch, 19. Februar 2014

Pro Vego

Am kommenden Wochenende (21. - 23. Februar) findet wieder die Pro Vego statt, die Messe für Gesundheit, Heilung und Ernährung, mit vielen Vorträgen, Informationen und Ausstellern aus dem spirituellen Bereich sowie einem großen Angebot an gutem und gesundem Essen. Ich werde dort ebenfalls einen Stand haben und auch dreimal auf der Bühne zu sehen sein. Hier die genauen Termine:

Freitag, 18.50 Uhr / Vortragszelt
Live Drums: "Tanzende Energie - dynamische Trommeln"

Samstag, 12.40 Uhr / Bühne 2
Vortrag: "Jedes Wort kann ein Segen sein - Die Kunst der Segenswünsche"

Sonntag, 13.30 Uhr / Vortragszelt
Live Drums: "Im Fluss des Tao - meditative Trommeln"

Würde mich sehr freuen, den einen oder anderen von Euch dort zu sehen, Gespräche zu führen, neue Kontakte zu knüpfen und eine gute Zeit miteinander zu haben... 

Messeort: 
Halle am Böllenfalltor
Nieder-Ramstädter-Str.170
64285 Darmstadt